Happy Pinhole Day

Happy Pinhole Day

Happy Pinhole Day, liebe Leute! Auf der ganzen Welt wird heute diese ursprüngliche Form der Filmfotografie zelebriert!

Für echte Pinhole Fotos benötigt ihr übrigens nichts weiter als eine Lochkamera – egal ob es ein umfunktionierter Schuhkarton, eine gepiercte Blechdose oder eine der schönen handgefertigten Ondu-Pinhole Kameras ist. Die Hauptsache ist, dass ihr einen lichtdichten und hohlen Behälter mit einem stecknadelgroßen Loch (daher Pinhole)  zur Hand habt, in den ihr Filmmaterial einlegen und befestigen könnt.
Durch das winzige Loch erhält man eine ziemlich kleine Blende, was durch eine längere Belichtungszeit wieder ausgeglichen werden muss. Kombiniert mit der einfachen Lochlinse, die ja weder aus Glas noch aus Plastik besteht, erhält man den typischen Pinhole-Look in Lo-Fi Extraklasse. Ich finde ihn ganz charmant, mit seinen Unschärfen und den eingefangenen Bewegungen. Vor allem fließende Gewässer sind hervorragende Pinhole-Motive. Ein paar Inspirationen findet ihr auf der Lomo-Seite, aber auch die Arbeiten des Stralsunder Fotografen und Verlegers Volkmar Herre finde ich extrem spannend. Vielleicht klopfe ich mal an seine Tür. :)
Mit den Zeiten muss man ein bisschen experimentieren und ausprobieren, wichtig ist nur, dass man die „Kamera“ die ganze Zeit über irgendwo fest verankert hat, damit die Aufnahme nicht verwackelt.

Pinhole Day

Ich muss zugeben, dass ich bei meinem Pinhole-Day-Bild ein wenig gemogelt habe. Ich habe keine typische Lochkamera benutzt (obwohl ich gerne eine hätte), sondern die Pinhole-Funktion meiner Diana F+. Sie hat eine extra Blendeineinstellung namens „P“ und man braucht für die Aufnahmen nur die Plastik-Linse abzunehmen und schon hat man seine Diana in eine Lochkamera verwandelt. Mit der P-Blende (ungefähr f150) habe ich den abgelaufenen Agfa Mittelformatfilm mit ISO 160 ca. 3 Sekunden lang bei strahlendem Sonnenschein am Stralsunder Hafen belichtet. Es hätte noch ein wenig mehr sein können, aber ich mag die Atmosphäre, die das Bild ausstrahlt, eigentlich ganz gerne.

Bei der Gestaltung eurer Loch-Kamera (hier und hier findet ihr Anleitungen und Tipps) gibt es übrigens keinerlei kreative Grenzen. So gibt es neben diversen Pinhole-Kameras aus Hardcover-Büchern auch die SPAMera Mittelformat Pinhole, verschiedene Papp-Modelle und und und … Ganz besonders finde ich die Idee hinter der Pinhegg: hier belichtet man kein lichtempfindliches Material, sondern die innere Seite einer Ei-Schale! Sehr beeindruckend!

In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag (hoffentlich mit Frühstücks-Ei), einen schönen Lochkamera-Tag!

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Moin! Ich bin Conny, Lomography-Mädchen, Bloggerin und Weltenbummlerin mit Flugangst.
Ich mag es, die Welt in Lomo-Farben zu tauchen und nebenbei neue Orte zu entdecken. In meinem Blog Lomoherz verbinde ich die Liebe zur analogen Lo-Fi Fotografie mit meinem ungebrochenen Fernweh. Ich mag das Gefühl von Weite, Storytelling und das Meer. Daheim arbeite ich im Marketing und als Webkonzepterin für Content und Design einzelner Websites.
Schön, dass Du da bist!
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Letzte Artikel von Lomoherz (Alle anzeigen)

12 Comments
  • Lisa
    Posted at 18:03h, 26 April Antworten

    Ich hab’s mit der Pinhole-Fotografie irgendwie nicht so, weil bisher alle Versuche mit dem Pinhole-Operator schief gingen… Aber gerade das unscharfe und das „das Motiv-erst-erkennen-müssen“ macht den Reiz ja irgendwie auch aus :) Dein Bild ist jedenfalls ziemlich mysteriös und geheimnisvoll! Liebe Grüße in den Norden!

    • Lomoherz
      Posted at 15:33h, 16 Mai Antworten

      Hallo Lisa! Ich muss gestehen, dass mich die Pinhole-Fotografie bisher auch ziemlich kalt gelassen hat. Aber jetzt wo mir die Lochkamera-Aufnahmen von Herrn Herre quasi an jeder Ecke begegnen, bin ich neugierig geworden.
      Schöne Grüße zu dir!

  • Dani Elsner
    Posted at 20:18h, 26 April Antworten

    Ich schließe mich Lisa an, ich kann das irgendwie nicht so richtig. Aber dein Foto hier ist klasse! Liebe Grüße zu dir, Dani

    • Lomoherz
      Posted at 15:37h, 16 Mai Antworten

      Danke, liebe Dani :) Den Dreh hab ich auch noch lange nicht raus und der Erfolgsfaktor stellt sich sicherlich erst nach langem Ausprobieren und Experimentieren mit der richtigen Belichtungszeit ein, aber ich will demnächst mal ein paar FIlme damit „verschwenden“ ;)

  • Paleica
    Posted at 08:56h, 27 April Antworten

    oh ich finds schöööön!

    • Lomoherz
      Posted at 15:43h, 16 Mai Antworten

      Danke dir :)
      Jetzt, wo die Insel Hiddensee so nah ist, will ich es demnächst dort mal ausprobieren…

  • Anonymous
    Posted at 09:48h, 27 April Antworten

    klinke mich mit bestenGrüße aus, Evelin

  • Anne
    Posted at 16:19h, 29 April Antworten

    was Du immer für „Tage“ rauskramst ;-) – ich hab einmal so eine Lochkamera selbst gebaut, aus einem Schuhkarton. Das Loch war viel zu groß, ein Stativ oder so hatte ich auch nicht und dann noch windige Verältnisse. Herausgekommen waren immerhin die Umrisse einiger Personen vor hellem Hintergrund. alles in allem nicht so berauschend. und mit der Diana F+, so wie Du das gemacht hast, würde es bei mir garantiert auch nicht klappen.. liebe Grüße!

    • Lomoherz
      Posted at 15:52h, 16 Mai Antworten

      Hehe, stimmt, der April war in dieser Hinsicht echt extrem! Tag des Buches, Tag der Filmfotografie, Pinhole-Tag… das reicht dann auch wieder für ein Jahr :)
      Ich kann mich dunkel daran erinnern, auch mal so einen Schuhkarton in der Schule gebastelt zu haben, aber irgendwie kam er nie zum Einsatz… Aber ich wette, dass es mit deiner Diana klappen würde ;)
      Viele Grüße!

  • Ich-Mags
    Posted at 14:23h, 01 Mai Antworten

    Gerade wieder was dazu gelernt :)
    http://www.ich-mags.de/

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