Slow Read oder: Lomoherz liest

Slow Read (c) Lomoherz

Dass ich Bücher mag, ist ganz schön offensichtlich: Prallgefüllte Bücherregale schmücken meine Wohnzimmerwände, bei der Frage, ob ich Menschen oder Bücher lieber mag komme ich ins Schwitzen und ich habe über zweieinhalb Jahre in zwei verschiedenen Buchverlagen gearbeitet. Trotzdem: ein Buchverschlinger bin ich nicht gerade. Ganz im Gegenteil – ich bin eine furchtbar langsame Leserin, was ich spätestens im Studium bemerkte, als alle anderen blätterraschelnd an mir vorbeizogen, während ich gerade mal bei Zeile 10 oder 12 angelangt war.

Bestsellerlisten à la Spiegel und Co. beeindrucken mich ebenso wenig. Ein paar Bestseller besitze ich wohl, aber das weiß ich nur, weil ein nicht zu übersehendes Bapperl auf ihnen klebt. Ein Kaufargument war es noch nie, da lasse ich mich doch lieber von schönen Covern verleiten.

Und um dem Ganzen noch einen draufzusetzen: ich lese gedruckte Bücher genauso gerne wie E-Books und bin ein Liebhaber von Buchverfilmungen, habe zur Feier sogar meine Master-Arbeit darüber geschrieben, die im Anchor Academic Publishing Verlag veröffentlicht wurde. Ein bisschen Adaptions-Liebe gibt es auch regelmäßig hier im Blog, und zwar in meiner „Das Buch im Film“-Reihe.

Das bin ich also: eine unkonventionelle, unfassbar lahme und Bücher-auf-Leinwand liebende Leseratte. Zumindest wenn ich nicht gerade mit Lomo beschäftigt bin.

Und weil das Leben zu kurz ist für schlechte Bücher, findet ihr unter dem Tag #SlowRead (meine) Empfehlungen für Bücher, die ihre Lesezeit unbedingt wert sind. Wenn ihr den gleichen Geschmack habt wie ich: Willkommen im Bücherhimmel.  Wenn nicht, dann … seid ihr hiermit vorgewarnt.

Für wen ist Slow Read gedacht?

Für alle, die nicht 3 Bücher in einer Woche lesen können oder wollen.

Für alle, denen ihre Zeit zu schade für ein schlechtes Buch ist.

Für alle, die keine Lust auf ausufernde Buchrezensionen haben, die auch noch aus zusammenhängenden Sätzen bestehen.

Für alle, die ungewöhnliche Buch-Labels mögen und denen dabei ein bisschen Schubladen-Denken nichts ausmacht.

Dann bitte hier entlang!

Der Sommer, in dem es zu schneien begann – Lucy Clarke 

Ein Buchladen zum Verlieben – Katarina Bivald

Das Große Wohn-Ideen-Buch – Annie Sloan (folgt)

The Rosie ProjectGraeme Simsion (folgt)

Lost and Found – Oliver Jeffers (folgt)

Superfood-Smoothies  – Julie Morris (folgt)

tbc.

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