X-Pro

Genau heute vor einem Jahr bekam ich im schönen Weingut Aloid Lageder von Margreid den Südtirol Medienpreis überreicht. Wie aufgeregt ich war! All die schönen Erinnerungen sind geblieben und aus diesem Anlass stelle ich euch heute mein erstes kleines Lookbook...

That one week abroad doesn't ease the wanderlust one bit.That letting go really is the hardest part.That England is as beautiful as ever.That living with a slightly mad cat is the funniest thing.That gratefulness is a humble word.That there's...

Der Sommer ist noch lang, singt Bosse, zusammen mit Frida, damals noch ohne Goldstatus.Und auf eine Art ist es wirklich seltsam, oder? Selbst am Ende, wenn die Nächte schon deutlich kühler sind, glauben wir, dass der Sommer noch ewig hält.Für...

Eigentlich darf ich es nicht laut sagen. Eigentlich darf ich es überhaupt nicht sagen. Wisst ihr wie das ist, wenn man in einer Stadt lebt, aber selbst noch nie die hauseigenen Attraktionen abgeklappert hat? So ging es mir auch. Sechs Jahre habe...

Dieser Artikel ist vor einigen Wochen schon mal in ähnlicher Form auf Lomography.de erschienen. Aber als ich neulich im Radio hörte, dass die Mobilfunknetze in der Region ob der Massen an Urlaubern so gut wie brach lagen, musste ich wieder...

Es war Liebe auf den ersten Blick. Als ich zum ersten Mal den Lomo Embassy Store in Berlin betrat (es war 2010), fiel sie mir sofort auf. Sie thronte auf einer Holzbox im Regal hinter der Kasse, wir hatten von...

Willkommen zur Bonusrunde Südtirol! Bevor ich mich für eine kleine Weile in den Blog-Urlaub verabschiede, möchte ich euch noch ein allerletztes Projekt zeigen.Der Arbeitstitel dazu war „...

Sonntag, 12.05.2013 - Süd-Nord-Gefälle[gallery type="rectangular" link="file" ids="5072"]Einen halben Tag habe ich heute noch und um aller Heimfahrtgedanken zu trotzen, fahre ich erst einmal Richtung Süden (ein Stück):[googlemaps https://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=Bozen,+S%C3%BCdtirol,+Italien&daddr=Kalterer+See,+Kaltern+an+der+Weinstra%C3%9Fe,+S%C3%BCdtirol,+Italien&geocode=FfeBxQIdhkKtAClJcJ5BK5yCRzEqQ4s0T2krZQ%3BFU-xwwIdkdurAClpoNWxm4OCRzEomd96FBl_FQ&aq=0&oq=bozen&sll=46.660747,11.293945&sspn=1.157408,1.766052&hl=de&mra=ls&ie=UTF8&t=m&ll=46.439276,11.301155&spn=0.082807,0.205994&z=12&output=embed&w=600&h=350]Wenige Stunden zuvor: Das Frühstück vom Gasthaus Eisenhut wird doch tatsächlich im Batzen Häusl serviert! Man kommt einfach nicht um diese Kultstätte in Bozen herum. So früh am Tag ist es hier natürlich noch schön ruhig:[gallery type="rectangular" link="file" ids="5079,5078"]Obwohl noch die lange Heimreise vor mir liegt und ich nach dem Frühstück ein Stück in die entgegengesetzte Richtung fahren will, ist das ein grandios entspannter Morgen. Und anscheinend auch ein Tag der Musik (es ist Muttertag), denn im Biergarten des Batzen Häusls werden gerade Abba-Evergreens von einer Gruppe Frauen und Männer im besten Alter eingeübt, inklusive Hüftschwung. Aus dem Frühstücksraum in der ersten Etage beobachten wir das Spektakel und was für ein Glück, schließlich kann man Italien nicht ohne ein einziges Mamma Mia! verlassen.[gallery type="rectangular" link="file" ids="5084"]Nach dem Frühstück geht es noch kurz

Freitag, 10.05.2013 - Der Apfel im Papier[gallery type="rectangular" link="file" ids="5118"]Heute nur eine kleine Runde und alles auf Anfang:[googlemaps https://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=Meran,+S%C3%BCdtirol,+Italien&daddr=Bozen&geocode=Fb4lyAIdhiyqACnbGvnPAbyCRzFZpNB1yimAgg%3BFfeBxQIdhkKtAClJcJ5BK5yCRzEqQ4s0T2krZQ&aq=&sll=46.660747,11.293945&sspn=1.157408,1.766052&hl=de&mra=ls&ie=UTF8&t=m&ll=46.578215,11.25&spn=0.165191,0.411987&z=11&output=embed&w=600&h=350]Aber trotzdem mit im Ohr: Vino Rosso mit Huamkemmen (-klick-), ein bisschen da Raggae Style passt heute gut hierher. Der Apfel im Papier Zu...

Freitag, 10.05.2013 - Im Westen Land unter [gallery type="rectangular" link="file" ids="5143"]Heute fahre ich hier entlang: [googlemaps https://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=Meran,+S%C3%BCdtirol,+Italien&daddr=Graun+im+Vinschgau,+S%C3%BCdtirol,+Italien&geocode=Fb4lyAIdhiyqACnbGvnPAbyCRzFZpNB1yimAgg%3BFalsygIdn66hACndUipiYCWDRzG3a2PpdpCZQA&aq=&sll=46.660747,11.293945&sspn=1.157408,1.766052&hl=de&mra=pr&ie=UTF8&t=m&ll=46.660747,11.293945&spn=1.319521,3.295898&z=8&output=embed&w=600&h=350][gallery type="rectangular" link="file" ids="5168"]Am nächsten Morgen erwartet mich dagegen ein Regentanz. Das Frühstücksbuffet im Ottmanngut wird heute im Salon angerichtet und die Gäste erwartet dort eine handverlesene und bewusst kleine Auswahl lauter leckerer Dinge aus der Region, die mir natürlich unbekannt sind. Umso gespannter bin ich auf die Marmelade und die Vinschgerln, während die Kirchlechners noch einmal für jeden Gast einen besonderen Gruß aus der Küche vorbereiten.[gallery type="rectangular" link="file" ids="5144"][gallery type="rectangular" link="file" ids="5145,5153"]Und während ich noch versuche, dieses Kompliment aus der Küche nicht mit einem Happen zu verschlingen, betritt eine ältere Dame den Speisesaal und fragt mich, ob ich „wahrhaftig“ ganz alleine auf Reisen sei. Ich bejahe ordentlich und sie stellt sich mir als Martha Kirchlechner vor, die früher selbst diese Pension leitete. Ihr Enkelsohn Martin hatte am Abend vorher schon ein bisschen aus der Familienchronik erzählt, wie seine Großeltern das Gut übernahmen, es jahrzehntelang führten und sie zunächst noch ein Restaurant betrieben. Aber es ist immer ein wenig anders, wenn die Person, die dir gegenüber steht, tatsächlich Teil dieser Geschichte ist und Martha erzählt mir noch ein bisschen daraus. Ihr Blick schweift dabei immer wieder zum Wintergarten, der sich, ein paar Stufen höhergelegen, direkt hinter mir befindet. Nach einer Weile bittet sie mich, die Tür dort zu schließen, damit die feuchte Regenluft nicht ins Haus gelangt. Ihr Blick bleibt noch ein bisschen hängen, genauer gesagt an einer Erinnerung. Sie erzählt mir, wie sie dort im Wintergarten mit den Gästen getanzt hat, früher, als sie noch jung war.[gallery type="rectangular" link="file" ids="5166"]Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll und der Moment ist vorbei. Sie lässt meinen Stuhl los, auf den sie sich gestützt hatte und schaut argwöhnisch in den Regen hinaus. "Die Decken sollten besser nicht da draußen auf den Tischen liegen" sagt sie und geht. Fast erwarte ich