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Als ich letztens einen Film aus meiner Kamera pulte, fragte mich ein Mädchen (das mindestens 15 Jahre alt war): "Und was machst du jetzt damit?Seltsam, oder? Aber es gibt sie schon, die Generation, die bedingungslos digital aufgewachsen ist, zumindest was das Fotos knipsen angeht.Ungewöhnlich, aber umso schöner, wenn man ein bisschen von der analogen Fotografie schwärmen kann. Manchmal leuchten die Augen des Gegenübers mit, manchmal bemühen sie sich nur nett zu lächeln und wenden sich dann wieder ihrem Smartphone zu. Was ich damit mache? Ich gebe meinen Film zum Entwickeln ab. Und das tue ich ab und an bei Cewe - ihr wisst schon, die rote Fotoecke im Supermarkt. Auf der Uni habe ich mal versucht, selber zu entwickeln, aber das ging leider nicht gut aus... Falls

Kofferpacken für Foto-Fanatiker (oder andere Fanatiker, die während ihres Urlaubs nicht auf ihr Spielzeug verzichten möchten/können;)
This is what we love fragte mich vor ein paar Wochen, wie ich denn meinen Koffer packe, wenn ich zu neuen LomoAbenteuern aufbreche.
Hm. Eigentlich normal. All die wichtigen Sachen, die man nach der Ankunft als Erstes braucht nach unten und die Unterhosen in die Zwischenräume gestopft.
Mein zweiter Gedanke war, dass ich wohl zu den überambitionierten Packern gehöre. "Und was ist, wenn es in Mexiko doch regnet? Was, wenn mir der Schuhabsatz auf dem Kopfsteinpflaster vor dem Trevi-Brunnen abbricht? Und überhaupt, was mache ich nur, wenn das mit 10 Lagen Klebestreifen versiegelte Duschbad doch ausläuft und mir meine 20 Paar Socken einseift?
WAS DANN?35098_502487926383_1035948_n
Lösung: Noch mehr einpacken. Und noch mehr. Bis nichts mehr geht und ich mich quer über den Koffer rollen muss um den Reißverschluss Millimeter für Millimeter zu schließen.
Die Nähte sind kurz vorm Platzen aber man steht trotzdem glücklich und zufrieden neben dem Koffer, weil man jetzt für alle Fälle ausgerüstet ist. Zumindest bis man das schwere Teil in den Zug, ins Taxi oder ins Hostel hieven muss. Spätestens dann ist es vorbei. Spätestes hier beginnt der Monolog von Neuem, aber dieses Mal spricht das Teufelchen. "Scheiß-schweres Teil, das nächste Mal reise ich NACKT, verdammt!"
Nur gut, dass zwischen den Reisen immer ein bisschen Zeit vergeht, bis man das alles wieder vergessen hat. Oder einem wieder einfällt, dass es in Mexiko tatsächlich geregnet hat.
Aber irgendwann, irgendwann werde ich zu den Reisenden gehören, die sich stilsicher und schweißfrei dem Travelling Light verschrieben haben: Weniger ist mehr.
Das stelle ich mir dann ungefähr so vor: