Like Watercolours in the Rain

Like Watercolours in the rain (c) Lomoherz

Like Watercolours in the Rain

Eines meiner Lieblingslieder von Roxette früher. Gut, dass ich die alte Platte noch habe.

Seit Wochen schwirrt mir ein Projekt im Kopf herum, das erst mal nichts mit Wassermalfarben zu tun hatte. Aber für dieses Projekt brauchte ich Illustrationen von bekannten Lomo-Kameras, und zwar in einer ganz bestimmten Art und Weise. Wer regelmäßig Post von der Lomographischen Gesellschaft erhält, weiß, was für tolle Designs und Illus darin auftauchen, auch von Kameras. Aber die kann ich ja schlecht klauen…
Also machte ich mich auf die Suche nach Kamera Cliparts auf Etsy und Creative Market. Aber so richtig war nichts für mein Projekt dabei. Was mir gefiel gab es nur als Einzelstück und einen Stilmix wollte ich vermeiden. Einzelanfertigungen lagen außerhalb meines Lomo-Taschengelds. Und so saß ich da, absolut demotiviert, und dachte schon, ich müsste mein Projekt wieder aufgeben, als mein Blick auf mein eingestaubtes Mal-Regal fiel.

Like Watercolors in the rain (c) Lomoherz
Es gab mal eine Zeit, in der ich dramatisch ausstaffiert mit Pinsel und Mischpalette vor euch gestanden hätte. Yep, ich malte. Nicht besonders gut, mind you, aber ich war ganz glücklich damit.
An meiner amerikanischen High School hatte ich alle 2 Tage 1 ½ Stunden Kunst, eine absolute Wonne. (Keine Angst, ich hatte auch jeden 2. Tag Mathe.)
Nach dem Jahr bin ich dann mit einer ganzen Mappe voller Gemälde (hüstl) unter dem Arm nach Hause gekommen, wo immer in irgend einer Ecke halb angefangene Farbtuben (Öl! Aquarell! Textil!) herumlagen. Aus einer Schublade quollen unbenutzte Leinwände in allen Größen hervor und neben meinem Fenster standen zwei Staffeleien. (Dass ich meine handgefertigte Staffelei bei meinem letzten Umzug einfach auf den Sperrmüll getan habe, bricht mir immer noch das Herz.)

Ein zweiter Blick ins Regal und ich staunte, wie viel von meinem alten Zeug noch da war. Ohne weiter darüber nachzudenken, schnappte ich mir in meiner bisher Kunst-freien Bude Aquarellpapier und halbe Näpfe und legte los.
Das Ergebnis ist natürlich nicht das, was ich mir für das Projekt vorgestellt hatte (bahaha), aber egal! Viel wichtiger ist mir inzwischen, dass mich die Lomography an mein altes Hobby erinnert hat. Wenn ihr demnächst eine bekritzelte Postkarte mit Eselsohren bekommen solltet – die ist von mir! Und ich entschuldige mich nicht dafür ;)

Das Projekt läuft also wieder und vielleicht habe ich schon bald etwas Vorzeigbares. Ich bin gespannt, was ihr davon halten werdet, denn eigentlich ist dieses Projekt für euch, ein kleines Geschenk :)

****

Das Bild wurde mit einer analogen Kamera auf einem abgelaufenen Film aufgenommen. Kein Photoshop (bis auf das Titelbild), keine Filter oder sonstiges.

Kamera: Sears KSX

Film: Fuji Superia 1600 (exp. 2003)

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Moin! Ich bin Conny, Lomography-Mädchen, Bloggerin und Weltenbummlerin mit Flugangst.
Ich mag es, die Welt in Lomo-Farben zu tauchen und nebenbei neue Orte zu entdecken. In meinem Blog Lomoherz verbinde ich die Liebe zur analogen Lo-Fi Fotografie mit meinem ungebrochenen Fernweh. Ich mag das Gefühl von Weite, Storytelling und das Meer. Daheim arbeite ich im Marketing und als Webkonzepterin für Content und Design einzelner Websites.
Schön, dass Du da bist!
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1Comment
  • Anne
    Posted at 00:49h, 14 März Antworten

    Du machst es aber spannend! :) liebe Grüße!

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