Viele viele bunte Fotos *

Viele viele bunte Fotos *

Als ich letztens einen Film aus meiner Kamera pulte, fragte mich ein Mädchen (das mindestens 15 Jahre alt war): „Und was machst du jetzt damit?

Seltsam, oder? Aber es gibt sie schon, die Generation, die bedingungslos digital aufgewachsen ist, zumindest was das Fotos knipsen angeht.

Ungewöhnlich, aber umso schöner, wenn man ein bisschen von der analogen Fotografie schwärmen kann. Manchmal leuchten die Augen des Gegenübers mit, manchmal bemühen sie sich nur nett zu lächeln und wenden sich dann wieder ihrem Smartphone zu. Was ich damit mache? Ich gebe meinen Film zum Entwickeln ab. Und das tue ich ab und an bei Cewe – ihr wisst schon, die rote Fotoecke im Supermarkt.

Auf der Uni habe ich mal versucht, selber zu entwickeln, aber das ging leider nicht gut aus…
Falls ein richtiges Fotolabor oder ein Drogeriemarkt auf eurem Weg liegt, lassen sich die Filme natürlich auch dort oder via Online-Labs entwickeln; hier berichte ich ausführlich über 6 verschiedene Fotolabore.
In dem Dorf Ort, in dem ich noch vor ein paar Jahren lebte, gab es keine Drogeriemärkte (und auch keinen Fotoladen für Sofort-Entwicklungen..), und so war ich quasi gezwungen, meine Filme am Cewe-Stand im Edeka abzugeben.
Den herkömmlichen, 35mm Kleinbild-Film entwickeln zu lassen, ist sicherlich nirgendwo problematisch – und auch die Cross-Entwicklung nicken die meisten Großlabore ab. Aber was passiert mit den anderen Wünschen der Lomografen? Was ist, wenn ich 120er, also Mittelformat-Filme entwickeln lassen möchte und wie reagieren sie erst, wenn ich ihnen einen 110er Film unterjubeln will? Auf 9 von 10 Fototaschen kreuze ich die Box „Sonderwünsche“ an und bisher konnte Cewe alle meine Wünsche erfüllen. Da hatte ich bei anderen Großlaboren schon viel größere Einschränkungen.

35mm-Film/Kleinbildformat normal…
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…und cross-entwickelt:IMG_0051
Bei Filmen, deren Bilder nicht in die üblichen Formate 9 x 13 cm oder 10 x 15 cm passen, wie z.B. bei meiner Diana F+ oder Sprocket-Rocket Kamera, lasse ich nur die Negative entwickeln.
Cewe kann natürlich auch Abzüge im Mittel- (Diana F+) und Panorama (Sprocket Rocket)-Format, aber das wird dann schnell teuer. Die Negative scanne ich einfach hinterher ein, und wenn ein hübsches für-den-nächsten-Fotokalender-merken Bild dabei ist, bestelle ich online Abzüge nach „Maß“ – da kommt man günstiger bei weg.

Mittelformat, 110-Film & Sprocket-Panoramas als Negativ entwickelt und zu Hause gescannt.

Anfangs bin ich, nachdem ich einen Film abgegeben hatte, alle paar Tage in den Laden gerannt, um nachzusehen, ob schon eine rot-weiße Fototasche auf mich wartet. Manchmal habe ich auch die Mitarbeiter von Edeka angerufen und sie innerhalb kürzester Zeit in den Wahnsinn getrieben. Hehe. Man kann den Status aber auch ganz einfach online abfragen, inzwischen gibt es dafür sogar eine App.

Und was kostet das ganze? Im Schnitt zahle ich für eine Standard Entwicklung (35mm Film, 36 Bilder) um die 4€. Abzüge und CD sind immer mit dabei, kann man in diesem Fall auch nicht „abbestellen“, was ich aber nicht schlimm finde, da ich eh gerne beides als Beilage hätte. Für Entwicklungen mit dem Sonderwunsch „nur Negativentwicklung bitte, danke!“ zahle ich um die 2,50€, bei Cross-Entwicklungen gibt es keinen Aufschlag.

Einziger Wermutstropfen: Der Foto-Kurier kam nur 2-3 mal die Woche in unser Dorf (unterschiedliche Informationen, je nachdem, welchen Edeka-Mitarbeiter ich frage), sodass, zusätzlich zur Entwicklungszeit, noch die verzögerte Anlieferungszeit hinzukam. Wenn ich Pech hatte und der Kurier vor mir den Parkplatz verließ, konnte es bis zu 2 Wochen dauern, bis ich in die Fototüte luschern konnte. Sicherlich hängt die Dauer auch ein bisschen von meinen Sonderwünschen ab: nur Negative + bitte nicht schneiden + Crossentwicklung! – das ist wirklich nicht der Fotoalltag bei Cewe, aber es funktioniert großartig!

Gar kein Wermutstropfen: Der Cewe Kundenservice ist tatsächlich ein richtiger Kundenservice, hilfsbereit und schnell. Von meinen gefühlten 300 Filmdosen, die ich bisher dort abgegeben habe, ist bei einer Filmentwicklung mal etwas schief gelaufen – ein ziemlich guter Schnitt. Als ich den Fehler leise in einer E-Mail an den Cewe Service vermerkte, bekam ich prompt eine Rückmeldung, einen Gutschein und kostenlose Abzüge im Poster-Format (und wir reden hier vom Sprocket-Rocket Panorama Format!).

Viele viele bunte Fotos zum Blättern

Meine Mutter meinte letztens, ob ich meinen Südtirol-Roadtrip nicht mal ausdrucken könnte, damit man ihn auch ohne Internet herumzeigen könnte (ich kann mir direkt vorstellen, wie sie mit einer Mappe unter dem Arm im Friseursalon sitzt). Keine schlechte Idee – als Testlauf bastelte ich mir ein Fotobuch in abgespeckter Form.

Auf der Cewe-Fotobuch Seite suchte ich mir das Format Groß Panorama aus, das bei 21,95€ losgeht und perfekt zu meinem Plan passte:

Zum einen finde ich dieses Format recht hübsch, also ästhetisch. Im Gegensatz zu Hochkant A4, das mich eher an ein Schulbuch erinnert und bei mir nur wenig Fotoalbum-Nostalgie entfacht.
Dazu wollte ich unbedingt die neue Option matt ausprobieren. Was mich nämlich bisher davon abgehalten hat, meine Lomos ständig in Fotobücher zu verwandeln, war das Hochglanzfotopapier, auf das die Bilder früher ausschließlich gedruckt wurden. Das ist natürlich reine Geschmackssache, ich bin einfach ein matt-Fan; Buchcover gefallen mir in matt z.B. auch viel besser als hochglänzend. (Hmm…obwohl ich Foto-Abzüge dann doch lieber glänzend mag ;)

Die kostenlose Software hatte ich mir bereits im letzten Jahr heruntergeladen, als ich für die ganze Familie Foto-Kalender bastelte und gefühlte 273 Lomos zum Ausdrucken bestellt hatte. In dem Programm findet man sich jedenfalls schnell zurecht. Ich hatte mir schon vorher überlegt, welche Bilder und welches Layout ich nehmen würde, aber die Software selbst gibt relativ viele Vorschläge und Inspiration für die Komposition der einzelnen Seiten. Unter dem Menüpunkt Themenwelten gibt es auch kleine Cliparts, die man scrapbook-artig in die digitalen Fotobücher einfügen kann.

Ich zog die Bilder chronologisch aus meinem Ordner auf die Fotobuch-Seiten und da ich (ausnahmsweise) keinen Schnickschnack wollte, war ich nach ca. 30 Minuten mit dem Erstellen fertig. Insgesamt kam ich auf 34 Seiten, das sind 8 Seiten mehr, als im Grundpreis enthalten, und habe 68 Bilder platziert, je 2 auf einer Seite und symmetrisch angeordnet. Ich wollte für dieses Fotobuch eine klare Linie und viel Rahmen, da die farbenfrohen Lomos selbst oft recht „wuschelig“, also unruhig sind.


Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass die Bilder nicht hoch genug aufgelöst sein würden, aber das Programm gab keine Warnung heraus. Auch ausgedruckt sehen die Bilder im Buch, trotz einer Auflösung von nur 72 dpi, nicht pixelig aus. Das einzige, was mich ein bisschen stört, und womit ich nicht gerechnet hätte, ist die Helligkeit der Bilder. Auf meinem Bildschirm und in der Probeansicht sahen die Lomos gut gesättigt und farbenstark aus. Im Buch sind sie allerdings heller. Ich muss dazu sagen, dass ich die vom Programm angebotene Farbkorrektur während der Bucherstellung deaktiviert hatte. Es kann aber auch sein, dass das matte Fotopapier (was sich übrigens seeehr schön anfühlt) nochmal ein bisschen Farbe geschluckt hat. Dafür habe ich leider keinen Vergleich. (Aber vielleicht gebe ich irgendwann dem Fotobuch in Hochglanz doch noch mal eine Chance und werde dann berichten.)

Was die allgemeine Verarbeitung, den Einband (Hardcover), die Gestaltungsmöglichkeiten und den geringen Aufwand angeht, kann ich das Cewe Fotobuch jedenfalls gut empfehlen.
Falls ihr noch spezielle Fragen zur Entwicklung oder zum Fotobuch habt  – immer her damit :)

* Post und Fotobuch wurden von Cewe gesponsert, meine Meinung bleibt die eigene. Trotzdem möchte ich nochmal sagen: Danke, dass ihr noch immer analoge Filme mit Sonderwünschen entwickelt :)

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Moin! Ich bin Conny, Lomography-Mädchen, Bloggerin und Weltenbummlerin mit Flugangst.
Ich mag es, die Welt in Lomo-Farben zu tauchen und nebenbei neue Orte zu entdecken. In meinem Blog Lomoherz verbinde ich die Liebe zur analogen Lo-Fi Fotografie mit meinem ungebrochenen Fernweh. Ich mag das Gefühl von Weite, Storytelling und das Meer. Daheim arbeite ich im Marketing und als Webkonzepterin für Content und Design einzelner Websites.
Schön, dass Du da bist!
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29 Comments
  • foster
    Posted at 08:25h, 24 Februar Antworten

    Was das „nette“ Lächeln des Gegenübers angeht, bin ich nicht sicher, ob es vielleicht manchmal nur ein höflich-nachsichtiges ist. Sozusagen als kleiner Tech-Generationskonflikt. Oder, bei jüngeren, sowas wie „Ach herrje, ein(e) Nostalgiker(in)“. ;-)

    Das Format ist auf jeden Fall gut. Hochformat ist was für Text, für Fotos passt quer (meist) besser. Matt sowieso; ist wie beim Monitor, wegen der störenden Lichtreflexe.

    Das Titelbild des Buchs ist stark. Was ist das eigentlich für ein Font, den du da (und auch im Blog) benutzt?

    Zu den Sonderwünschen: Abgesehen vom wirtschaftlichen Motiv der Firma wette ich, dass auch der Laborant die Abwechslung zu schätzen weiß, mal Sprockets oder ähnliches zu entwickeln und weiterzuverarbeiten.

    • cirkelinerollgardine
      Posted at 08:50h, 24 Februar Antworten

      Ich lasse meine 35mm-Kleinbildfilme von Fotoservice einer Drogerie entwickeln und bestelle dort auch Abzüge meiner digitalen Fotos. Bisher war ich damit sehr zufrieden, habe allerdings auch keine wirklich hochgeschraubten Erwartungen gestellt.
      Bei meinen 120er-Filmen bin ich noch etwas ratlos. Unser Copy-Shop bietet auch einen Fotoservice an und da habe ich geteilte Erfahrungen bzgl. Sonderwünsche. Einmal ist er meinem Wunsch nach einem weißen Rand bei den Abzügen nachgekommen, beim anderen Mal nicht, obwohl das Gleiche auf der Hülle bemerkt wurde.
      Ich überlege, ob ich meine 120er-Filme nicht bei einem auf Lomography spezialisierten Service einschicke. Das wird auf jeden Fall teurer als in der Drogerie, aber ich kann mir sicher sein, dass sie wissen, was sie mit den Filmen zu tun haben.
      Und wenn ich ehrlich bin: Ich fotografiere auch mit einer Polaroidkamera (nicht oft, weil extrem teuer) und ich höre lieber Schallplatten als CDs und bezahle dafür ohne zu Murren mehr als für die CD. Mit meiner Diana fotografiere ich bewusst, für Schnappschüsse nutze ich die Digitalkamera. Es ist also nicht so, dass ich wöchentlich zehn Filme zu entwickeln hätte. Aber die Filme, die ich zu entwickeln habe, sollen dann bitte auch ‚bestmöglich‘ behandelt werden. :-)

      • lomoherz
        Posted at 21:38h, 05 März Antworten

        Hallo cirkelinerollgardine (was für ein lustiger Name:),
        mit dem Entwicklungsservice von Lomography habe ich zwar noch nicht viele, aber trotzdem sehr gute Erfahrungen gemacht – aber du hast Recht, es ist definitiv teurer. Allerdings digitalisieren sie die Bilder auch gleich und machen Abzüge im richtigen Format, gerade letzteres wäre bei Mittelformat bei vielen Laboren noch teurer als bei Lomo. Wie sie mit Rahmenwünschen umgehen weiß ich allerdings nicht :)
        Und: Deinem letzten Part stimme ich bedingungslos zu ;) Zeigst du auch ein paar Lomos auf deinem Blog?

    • lomoherz
      Posted at 21:27h, 05 März Antworten

      Danke für den Beitrag, Foster!
      Das „nette Lächeln für die Nostalgikerin“ ist definitiv mit eingerechnet und wird niemandem übel genommen ;) Allerdings wird die Nostalgiker-Generation immer jünger: letztens schrieb ein Mädel, dass sie zum ersten Mal eine analoge Kamera in der Hand halten würde…

      Danke für dein Feedback – der Font heißt glaube ich TakeMeOut…yep, so heißt die Schrift :)

      Das hoffe ich auch, dass die Laboranten es als Abwechslung sehen und nicht denken, boah, die schon wieder… ;)

  • trashpilotin rueckenwind
    Posted at 09:06h, 24 Februar Antworten

    Die Fotos machen sich bestimmt toll in einem Buch, sehr gut! (Eric hat gerade auch sein eigenes Fotobuch bekommen mit seinen Reisefotos nur mit meinem bin ich noch nicht weiter…)

    • lomoherz
      Posted at 21:43h, 05 März Antworten

      Hihi, hauptsache Eric hat sein eigenes Fotobuch, genial!
      Zeigst du uns trotzdem beide Bücher? :)

  • Dani
    Posted at 17:17h, 24 Februar Antworten

    Ich erkläre meinen verständnislosen Digitalfreunden gern, dass die Analogfotografie für mich das gleiche ist, wie der Unterschied zwischen Vinylplatten und CD’s. ;)

    • lomoherz
      Posted at 21:45h, 05 März Antworten

      Bingobongo ;) Ich habe letztes Wochenende auch wieder ein paar Platten gehört – dabei geht es mir gar nicht so sehr um das Prinzip, sondern einfach um das Gefühl.. :)

  • Jessica
    Posted at 18:56h, 24 Februar Antworten

    Ich habe neulich unseren Auszubildenden erzählt was das Internet für eine tolle Erfindung ist und nachdem mich alle sparsam angesehen haben musste ich mal fragen, ob sich jemand von denen an Zeiten ohne Internet erinnern kann. Konnten Sie nicht, da fühlte ich mich ein wenig alt^^

    Ich lasse meine Fotobücher auch immer über Cewe drucken und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Fotos lasse ich bei einer anderen Kette entwickeln (die ist hier auf dem Land einfach dichter dran *g*) Danke noch mal für deinen Erfahrungsbericht!

    Liebe Grüße, Jessica

    • lomoherz
      Posted at 22:07h, 05 März Antworten

      Achja, manchmal zwingt einem das Leben auf dem Land zu sonderbaren Dingen ;) Was lässt du denn für Fotobücher drucken? Ich nehme mir immer vor, so ein Jahrbuch zu drucken, aber irgendwie….ist es dann schon wieder Sommer :)
      Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das für die richtigen Digital Natives ist, aber es wäre doch schade drum, wenn man noch nie das Einwahlgeräusch ins Internet gehört hat, hihi.
      Schöne Grüße!

      • Jessica
        Posted at 08:34h, 06 März Antworten

        Ja, so Jahrbücher würde ich auch gerne drucken lassen, aber…. Irgendwie schaffe ich das nicht :) Ich hab noch nicht mal das Buch vom letzten Englandurlaub fertig und das ist jetzt schon fast ein halbes Jahr her. Aber grundsätzlich lasse ich gerne so ‚Themenbücher‘ drucken, also hauptsächlich Urlaubsbücher.
        Ach, dieses Einwahlgeräusch….Nostalgie *g*

  • Jürgens Fotobox
    Posted at 19:19h, 24 Februar Antworten

    Oh ja, du hast recht, Bilder sind am schönsten, wenn man sie in der Hand halten kann. Ich entwickle bei Drogeriemarkt und habe mittlerweile einen Rythmus entwickelt. Meist bringe und hole ich Film und Bilder am Freitag. Wobei es mir dann manchmal schon auch passiert, dass ich täglich nachschauen muss ob meine Bilder schon da sind.

    • lomoherz
      Posted at 22:19h, 05 März Antworten

      Ohja, das kann ich sehr gut nachvollziehen! Aber seit es diese App zum Nachverfolgen gibt, bin ich in der Hinsicht sehr viel „ruhiger“ geworden ;) Aufregend bleibt es trotzdem. Und das ist gut so!

  • Anne
    Posted at 15:59h, 26 Februar Antworten

    Danke, liebe Conny für den tollen Bericht. Ich durfte mir neulich anhören (aus Spaß) ob ich schon gehört hätte, es gäbe jetzt so Kameras, da kann man sofort sehen, ob das bild geworden ist… hihi.
    Und zu Cewe: Schicken nicht manche Drogerien ihre Filme auch dorthin?
    liebste grüßlein!

    • lomoherz
      Posted at 22:28h, 05 März Antworten

      Oh, wie gemein ;) Aber Bemerkungen dieser Art werden uns bestimmt ewig begleiten…bis es diejenigen vielleicht auch irgendwann packt :)
      Zu deiner Frage: Ich glaube DM schickt zu Cewe, ob die da aber auch automatisch eine CD mitschicken etc. weiß ich leider nicht…
      Schönste Grüße!

  • Johannes
    Posted at 20:18h, 26 Februar Antworten

    Es ist schon immer schön, wenn man Fotos entwickeln lässt, und sie kommen oft besser zur Geltung als auf dem Bildschirm. Danke für den Bericht zur Fotoentwicklung!

    • lomoherz
      Posted at 22:32h, 05 März Antworten

      Gerne :)
      Da stimm‘ ich dir auf jeden Fall zu!

  • Eva
    Posted at 00:42h, 02 März Antworten

    Ich bin auch ein Fan von Matt. Eine schöne Art deine wundervollen Reisefotos zu zeigen. Querformat wirkt irgendwie künstlerischer und besonderer als Standard A4-Hochformat.
    Hab noch ein ganz tolles Wochenende, liebste Grüße, Eva

    • lomoherz
      Posted at 21:28h, 10 März Antworten

      Hallo Eva – danke dir! In dem Buch ist nur eine kleine Auswahl der Reisefotos…war gar nicht so leich, auszuwählen, aber das ist wohl die größte Herausforderung bei Fotobüchern :)
      Schönste Grüße zu dir!

      • Eva
        Posted at 18:53h, 12 März Antworten

        Oh ja, das finde ich auch. Vor allem wenn man mit tausend Bildern im Gepäck nach Hause kommt. Das mag ich u.a. so am analogen Fotografieren. Man macht automatisch weniger und bewusstere Fotos.
        Deine „verbrannten“ Fotos machen total Lust auf Sommer am Strand. Wie schön, dass die Sonne scheint.
        Liebste Grüße, Eva

  • Monstergraphie
    Posted at 12:57h, 04 März Antworten

    Ich lasse meine Fotos im DM entwickeln (Ein Leben ohne DM kann ich mir gar nicht erst vorstellen! :)) )
    Die Entwicklung läuft auch über CEWE. Aber da ist keine CD dabei. Welchen Scanner hast Du?

    Die Idee mit dem Buch finde ich übrigens total super. Und Panorama wäre auch eher meine Wahl statt das A4-Format! :)

    Viele liebe Grüße
    Serpil

    • lomoherz
      Posted at 21:45h, 10 März Antworten

      Hallo Serpil!
      Stimmt, DM schickt die Filme auch zu Cewe – aber wieso ist denn da keine CD dazu? Das ist ja doof :/ Bei Standard-Entwicklungen spare ich damit viel Zeit beim Digitalisieren.
      Für alle anderen Entwicklungen: Ich bin seit ein paar Monaten stolze Besitzerin eines CanoScan 9000, der Standard-Scanner unter den Lomographen :) Welchen benutzt du?
      Danke fürs Vorbeischauen :)
      Liebe Grüße,
      Conny

  • Berit
    Posted at 20:51h, 09 März Antworten

    Hallo,
    danke für deinen Bericht. Ich finde es immer interessant zu sehen, wo andere ihre Filme so entwickeln lassen. Offensichtlich gibt es selbst bei Cewe sehr unterschiedliche Erfahrungen. Man hört immer wieder was Anderes. Ich bringe meine Fotos meist zu dm, also auch Cewe. Bis vor ca. 2Monaten war ich sehr zufrieden. Meist waren Sonderwünsche kein Problem. Nun kommen meine Filme immer öfter unentwickelt zurück. Nur entwickeln und nicht schneiden-wird nicht mehr angeboten, Abzüge im Panoramaformat-klappt auch nicht… Ich habe Telefonate und Emailverkehr mit Cewe-Mitarbeitern geführt, die nichtmal wussten, was ein 120er-Film ist. Langsam bin ich sehr enttäuscht. Von sehr zufrieden bis zu total genervt ging das nun echt schnell. Vor zwei Wochen habe ich ein Fotogeschäft in meiner Stadt gefunden, die (fast) alle Sonderwünsche berücksichtigen und selber entwickeln. Davon bin ich sehr begeistert! Filmentwicklung inkl CD kosten z.B. 5Euro. Fertig ist das ganze nach 30-60Minuten. Der Service dort ist dazu noch unschlagbar. Ich bin jetzt pro Fotogeschäft und ein wenig gegen Cewe.
    Meine ersten Fotos habe ich vor 2Wochen selber entwickelt. Die sind toll geworden und es hat riesigen Spaß gemacht. Vielleicht probierst du es nochmel? :)
    viele Grüße
    Berit

    • lomoherz
      Posted at 22:12h, 10 März Antworten

      Hallo Miss Mamelade Kisses :)
      Das ist sehr schade, dass du in letzter Zeit keine guten Erfahrungen mehr gemacht hast… und das innerhalb so kurzer Zeit :(
      Ich habe auch schon mal Filme zurückgeschickt bekommen. Meistens handelte es sich dabei um meinen Sonderwunsch ‚Nur Negativentwicklung + …‘ in Verbindung mit normalen Farbpositivfilmen. Ich brauchte einige Anläufe, um zu begreifen, dass bei Standardentwicklungen einfach immer Abzüge dabei sind. Manchmal bekam ich dann den Film zurück, manchmal haben sie ihn einfach entwickelt und automatisch Abzüge dazugetan, wahrscheinlich je nachdem, wer gerade den Auftrag bearbeitet…
      Aber dein Fotolabor klingt wirklich gut, vor allem der Preis und wie schnell man die Fotos widerbekommt, Wahnsinn! Die lange Wartezeit ist tatsächlich das Einzige was schon ein wenig stört… Wenn man denen die Filme auch schicken kann, würde ich es auch glatt mal ausprobieren :)
      Ich weiß nicht – reizen würde es mich schon ein wenig, aber ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe einfach alles wieder vergessen :) Wie entwickelst du denn? Schwarz-weiß oder schon mit Farbe? Wie kamst du dazu? Hut ab :)
      Schöne Grüße!
      Conny

      • berit
        Posted at 10:56h, 18 März Antworten

        Hello Conny:)
        wahrscheinlich sind die Erfahrungen mit Cewe einfach sehr verschieden. Ich wollte seit Ewigkeiten gerne mal selber entwickeln, hatte aber nie so richtig Lust mir das ganze Equipment zu kaufen. Dazu kam, dass ich gar keine Ahnung hatte. Ein Freund hat das ganze Equipment und kennt sich aus. Er hat im Moment bei sich keinen Platz und keine Zeit für die Dunkelkammer. So hat er mir Alles geliehen und gezeigt. Es macht wirklich Spaß und Möglichkeiten und Ergebnisse sind toll. Ich bin so richtig angefixt. Bisher entwickele ich sw.
        viele Grüße
        Berit

  • Paleica
    Posted at 09:41h, 11 März Antworten

    schönschön. ich hab mir ja letztens auch 2 fotobücher bestellt. und ich will eigentlich meine fehlenden fotos lieber doch in form von fotobuch „sichern“, als selber alben zu basteln – die brauche einfahc viel mehr platz.
    bei mir kommen die bilder meist dunkler raus, als ich sie am bildschirm sehe. aber mein bildschirm ist nicht kalibriert und ich weiß da auch nicht, wie das fotopapier arbeitet. es gibt ja soviele schöne sachen, die man sich bestellen kann.

    ich finde 4€ für so einen film übrigens auch nicht arg teuer!

  • Rügens stiller Westen
    Posted at 18:58h, 22 Juni Antworten

    […] meiner Praktica MTL 50 auf einem DM Paradies Film mit ISO 200 entstanden und anschließend auch bei DM (= Cewe) entwickelt […]

  • Thomas
    Posted at 07:21h, 16 Juli Antworten

    Hallo liebe Freunde,

    mit großem Interesse habe ich diesen Bericht und die Komentare gelesen.
    Danke erst einmal dafür ;-D
    Ich besitze zur Zeit 3 digitale Kameras und 1 Analoge.
    Ich fotografiere hauptsächlich Landschaften und Gebäude ( manchmal Kinderfussball ;-D ).

    Irgendwie habe ich das digitale Fotografieren satt. Ich mache 100 Bilder von denen ich mir mindestens 80 hätte sparen können. Es ist halt digital schnell abgedrückt. Stört ja auch keinen, es kostet ja nicht viel, etc….

    Doch, mich stört es. Es macht einfach keinen Spass mehr. Ich nehme mir nicht mehr die Zeit, alles vor der Aufnahme zu überdenken und die Bildgestaltung leidet auch…
    Deswegen habe ich beschlossen, wieder mehr analg zu fotografieren. Ich überlege zur Zeit, mir noch eine analoge Kamera zuzulegen. Die gibt es ja recht günstig ;-D

    Ich wünsche viel Spass beim Fotografieren und einen schönen Tag.

    Gruß aus Hannover

    Thomas

  • Wo lasse ich meine Filme entwickeln? - Lomoherz
    Posted at 22:42h, 02 März Antworten

    […] die Entwicklung bei Cewe habe ich schon mal ausführlich hier berichtet, inklusive Test eines Fotobuchs. Von den Drogeriemärkten/Großlaboren liefert CEWE meiner […]

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+++Der Gewinner steht fest! In diesem Fall ist es eine…
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