In 7 Tagen durch Südtirol – Es geht lomolos!

In 7 Tagen durch Südtirol – Es geht lomolos!

Liebe Leute, es ist soweit! Meine Lomo-Reise nach Südtirol könnt ihr ab morgen genau hier mitverfolgen. Eine ganze Woche lang erzähle ich täglich aus meinem Reisetagebuch, denn genau so lange dauerte mein LomoRoadtrip durch Südtirol – 7 Tage. Jeder Tag war einer bestimmten Region gewidmet und auch wenn die Zeit manchmal etwas knapp gewesen ist, ich gerne an einem Ort (oder an allen) länger verweilt hätte, kann man sich tatsächlich in nur 7 Tagen einmal kreuz und quer durch Südtirol stehlen, vom „klaren“ Norden bis in den „mediterranen“ Süden, vom felsigen Osten zu den Obstbaumwiesen im Westen (kulinarische Variationen inklusive.)

Kommt ihr mit?

Gleich vorweg ein kleiner Hinweis: Neben den gefühlten 2418 Lomographien habe ich euch auch das ein oder andere Souvenir mitgebracht, die ihr in der Südtirol-Woche teilweise downloaden oder gewinnen könnt – dranbleiben lohnt sich! :)

Ach Südtirol – wenn ich vor meiner Reise an Südtirol dachte, dann dachte ich an genau jenen Moment, in dem ich als Neuntklässlerin in einem riesigen Kuhfladen ausgerutscht und den Berg heruntergerollt bin (wobei „Berg“ hier norddeutsch für Hügelchen ist). Statt schwindelerregende Höhen zu erklimmen, verbrachte ich den Rest der Woche fortan im Tal mit lustigen Sprüchen auf meinem Gips.

Am Tage bin ich also eher unsportlich und neige zur Tollpatschigkeit, dazu komme ich aus dem flachsten Flachland und habe höchsten Respekt vor allen Aktivitäten, für die man einen Berg braucht. Und die gibt es in Südtirol (ja bekannterweise) zuhauf.
Trotzdem habe ich mich in dieses eigenwillige Land an der Nordspitze Italiens richtig verliebt (inklusive Berge).

Wenn ich jetzt an Südtirol denke, dann steigt mir nicht mehr der brammige Geruch verdauter Kuhnahrung in die Nase. Wenn ich heute an Südtirol denke, dann überkommt mich eine fast groteske Art der Ruhe, dann denke ich an Alpenglühen und lustige Dialekte, die einem wie ein Wirbelwind um die Ohren fliegen.
Und an die Menschen. Die haben mir am besten gefallen.

Die ganze Geschichte und alle „Abenteuer“ könnt ihr ab morgen hier auf meinem Blog mitverfolgen.
Macht euch auf etwas gefasst, nämlich auf die unwahrscheinlichste Südtirolerin der Welt. Es ist kein Geheimnis, dass ich das Meer liebe, dass der Horizont meine Balance ist und dass man gerne Fischkopf zu mir sagen darf. Nach einem (legendären) Jahr in Montana, im Bitterroot Valley zwischen den Sapphire und den Rocky Mountains, hatte ich, als nach Hause kam, zum ersten Mal das Gefühl wieder tief durchatmen zu können. Ich kann es nicht beschreiben, aber in dieser Hinsicht bin ich wohl recht altmodisch, teile ich meine Auffassung doch mit jenen aus den vergangenen Jahrhunderten, die Berge als unüberwindbar, furchteinflößend und heilig ansahen. Nein, ich möchte gar nicht näher an Gott sein, vielen Dank.

Dieses Bild ist natürlich längst überholt. Die Berge sind da, um bestiegen und bewandert zu werden. Der Respekt bleibt, aber es mischt sich eine besondere Faszination darunter, die gleichzeitig Anziehungs- und Antriebskraft ist. Ich freute mich wild auf diese Woche „Forschungsurlaub“, stand den Dingen Bergen aber weiterhin mit gemischten Gefühlen gegenüber, aus eben jenen Gründen.

Und so stieg ich an einem Sonntag im Mai, genau heute vor 8 Monaten, um 18:48 Uhr in meinen Zug nach Südtirol.

Und wie es pochte, mein Lomo-Herz, wie es pochte.

***

Die einzelnen Tages-Etappen werden analog zu den Wochentagen erscheinen. Das heißt, von meinen Erlebnissen am Montag berichte ich an diesem Montag, die Bilder vom Dienstag seht ihr diesen Dienstag usw., nur eben genau 8 Monate zeitversetzt. Ich freue mich auf euer Feedback, auf eure Gedanken. Vielleicht erkennt ihr die ein oder andere Straße, vielleicht mögt ihr das ein oder andere Bild (oder auch nicht;) oder notiert die ein oder andere Location für eure nächste Reise.

Aber keine Angst, ich werde nicht jede Minute niederschreiben, nicht von jeder Kurve berichten und auch nicht von jeder Kuh, in die ich mich verliebte. Vielmehr sind es Momentaufnahmen, die ich euch zurufe, mal 2 vom Vormittag, dann vielleicht erst wieder vom Abend, weil ich unbedingt nachsehen musste, was hier und da geschieht oder einfach nur in den Regen geschaut habe. Meine Schlafplätze finden dafür immer Erwähnung, denn die waren so unterschiedlich wie Berg und Meer.
Es sind die Details, von denen ich euch erzählen möchte und die sich manchmal nur schwer in Bildern ausdrücken lassen. Und die Geschichten, vor allem die Geschichten, die mir dort zugeflüstert wurden.

Hier seht ihr schon mal die gesamte Strecke meines LomoRoadtrips im Überblick:

Schön, dass ihr dabei seid! :)

Die (grad etwas aufgekratzte) Conny

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Moin! Ich bin Conny, Lomography-Mädchen, Bloggerin und Weltenbummlerin mit Flugangst.
Ich mag es, die Welt in Lomo-Farben zu tauchen und nebenbei neue Orte zu entdecken. In meinem Blog Lomoherz verbinde ich die Liebe zur analogen Lo-Fi Fotografie mit meinem ungebrochenen Fernweh. Ich mag das Gefühl von Weite, Storytelling und das Meer. Daheim arbeite ich im Marketing und als Webkonzepterin für Content und Design einzelner Websites.
Schön, dass Du da bist!
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Letzte Artikel von Lomoherz (Alle anzeigen)

14 Comments
  • Jana
    Posted at 22:08h, 05 Januar Antworten

    Ich bin gespannt und dass ich Südtirol liebe dürfte wohl klar sein ;-)

  • Klaus
    Posted at 10:04h, 06 Januar Antworten

    Guter Einstieg, ich hätte vielleicht noch ein wenig mit der Schere gearbeitet, aber die Perspektive paßt für den Anfang!
    Dann mal los.

    • lomoherz
      Posted at 13:37h, 06 Januar Antworten

      Danke Dir, Klaus! (Mit den Scherenschnitten hab ich’s leider nicht so;)

  • Klaus
    Posted at 14:12h, 06 Januar Antworten

    Schneidig’s Mädel bist trotzdem!

    :-)

    • lomoherz
      Posted at 13:54h, 08 Januar Antworten

      Tut mir leid, ich spreche kein Süddeutsch ;)

  • paleica
    Posted at 17:56h, 06 Januar Antworten

    oh herrlich! das will ich nicht verpassen!

  • Jessica
    Posted at 20:54h, 06 Januar Antworten

    Da komme ich gerne mit! Da war ich nämlich noch nie. Und die Bilder machen schon mal Lust auf mehr :)

    Liebe Grüße, Jessica

    • lomoherz
      Posted at 20:47h, 08 Januar Antworten

      Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass ich vorher schon mal da war 0:)
      Aber schön, dass du mitkommst! Auch eine non-virtuelle Reise dorthin ist sehr empfehlenswert!
      Schöne Grüße!

  • Janine
    Posted at 22:17h, 06 Januar Antworten

    Ich bin gespannt liebe Conny! Sowohl auf die Geschichten, als natürlich auch auf die Bilder und deine Eindrücke. Die Route sieht jedenfalls schonmal spannend aus und deine noch immer flammenden Worte nach 8 Monaten lassen mich einer spannenden Woche entgegensehen. :)

    Bis morgen!
    Janine

    • lomoherz
      Posted at 23:32h, 17 Januar Antworten

      Ganz lieben Dank, Janine! Ich hoffe, ich habe deine Erwartungen nicht enttäuscht ;)
      „Flammend“ trifft es ganz gut, chihi, so werde ich wahrscheinlich auch in 8 Jahren noch darüber sprechen..

  • Evi
    Posted at 20:19h, 08 Januar Antworten

    Alleine diese Vorschau macht schon sooo Lust auf Mehr!! ENDLICH!! :)

    • lomoherz
      Posted at 23:30h, 17 Januar Antworten

      Ich weiß, es hat ganze 8 Monate gedauert, aber so sollte es sein ;) Zum Schluss war ich selbst schon ganz hibbelig, es wurde wirklich Zeit und ich glaube, es war auch die richtige Zeit.
      Vielen lieben Dank für die Motivation, die du mir immer wieder hier heimlich herrübergeschoben hast! :)

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